Das Währungspaar EUR/USD verzeichnet einen Zustrom neuer Verkäufer nach den gestrigen Schwierigkeiten und testet erneut Niveaus knapp unter der runden Marke von 1,1900. Nichtsdestotrotz haben die Spotpreise sich etwa 25 Punkte vom Tagestief erholt und handeln derzeit um 1,1920–1,1925, was einen täglichen Rückgang von 0,35% anzeigt.
Der US-Dollar gewinnt an Dynamik und dürfte sich von dem zu Beginn dieser Woche verzeichneten Vierjahrestief weiter erholen. Gleichzeitig ist die Europäische Zentralbank besorgt über den schnellen Anstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar, was den Druck auf das Währungspaar EUR/USD weiter erhöht hat.
Aus technischer Sicht stellt die Schwäche im Tagesverlauf unterhalb des 100-Stunden-Simple Moving Average (SMA) ein neues bärisches Signal für EUR/USD dar. Es ist jedoch bemerkenswert, dass die Spotpreise unter der runden Marke von 1,1900 Widerstand gezeigt und sich von dort erholt haben.
In der Zwischenzeit bewegt sich die Moving Average Convergence/Divergence (MACD) Linie unter die Signallinie in den negativen Bereich, während das schrumpfende negative Histogramm auf ein nachlassendes bullisches Momentum hinweist. Der Relative Strength Index (RSI) hält sich um die 40, was eine Konsolidierungstendenz verstärkt und Vorsicht geboten ist, bevor man sich auf weitere Rückgänge des EUR/USD positioniert.
Zugleich sollte auch angemerkt werden, dass die Oszillatoren im Tageschart positiv bleiben und anzeigen, dass die Bullen die Situation weiterhin unter Kontrolle haben. Sollte das Paar über das Niveau von 1,1975 ausbrechen, könnte es in Richtung der runden Marke von 1,200 steigen und das Hoch vom Januar herausfordern.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentualen Veränderungen des US-Dollars gegenüber den wichtigsten Währungen im Moment. Der Dollar hat Stärke gegenüber dem australischen Dollar demonstriert.
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