Der Test des Kurses bei 1,3493 erfolgte, als der MACD-Indikator gerade begann, sich von der Nulllinie nach unten zu bewegen, was einen korrekten Einstiegspunkt für Short-Positionen im Pfund bestätigte. Infolgedessen fiel das Währungspaar um 30 Pips.
Gestern stimmte das U.S. Federal Open Market Committee dafür, den Leitzins in der Zielspanne von 3,5 %–3,75 % zu belassen. Die restriktivere Haltung der Fed-Vertreter führte zu einer Aufwertung des Dollars. Die Erwartungen der Marktteilnehmer waren gemischt; die Mehrheit ging jedoch davon aus, dass der Zinssatz unverändert bleiben würde. Die Entscheidung des Ausschusses erwies sich jedoch als strenger, als einige Analysten prognostiziert hatten.
Heute werden sich die Marktteilnehmer in der ersten Tageshälfte auf die Stellungnahme der Bank of England zu ihrem Leitzins konzentrieren. Dieses mit großer Spannung erwartete Ereignis wird von der Veröffentlichung eines Dokuments zur Geldpolitik begleitet, das eine tiefere Analyse der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der zukünftigen Entwicklungen liefern wird. Die Finanzmärkte warten auf jede Veränderung oder Bestätigung des bestehenden Zinssatzes, da dies deutliche Bewegungen am Devisenmarkt auslösen könnte. Es wird erwartet, dass die BoE den Zinssatz angesichts eines uneinheitlichen Wirtschaftswachstums und anhaltender Inflationsdynamik höchstwahrscheinlich unverändert lässt. Der Bericht wird außerdem eine Analyse aktueller wirtschaftlicher Indikatoren enthalten, darunter Inflation, Beschäftigung, Konsumausgaben und Wachstumsraten der Wirtschaft. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Bewertung von Risiken, die sich aus der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit ergeben.
Für die Intraday-Strategie werde ich mich stärker auf die Umsetzung der Szenarien Nr. 1 und Nr. 2 konzentrieren.
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute beim Erreichen eines Einstiegspunkts um 1,3471 (grüne Linie im Chart) zu kaufen, mit einem Zielanstieg bis zum Niveau von 1,3498 (dickere grüne Linie im Chart). Bei etwa 1,3498 plane ich, den Markt zu verlassen und Short-Positionen in die Gegenrichtung zu eröffnen, wobei ich mit einer Bewegung von 30–35 Pips vom Einstiegspunkt ausgehe. Ein kräftiger Anstieg des Pfunds ist erst nach einem klaren Signal der BoE zu erwarten. Wichtig! Vor dem Kauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator über der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach oben zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu kaufen, falls es zu zwei aufeinanderfolgenden Tests des Kurses bei 1,3454 kommt, während sich der MACD-Indikator im überverkauften Bereich befindet. Dies wird das Abwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Marktumkehr nach oben führen. Es kann dann ein Anstieg zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3471 und 1,3498 erwartet werden.
Szenario Nr. 1: Ich plane, das Pfund heute zu verkaufen, nachdem das Niveau von 1,3454 (rote Linie im Chart) nach unten durchbrochen wurde, was einen schnellen Rückgang des Paares auslösen dürfte. Das zentrale Kursziel für Verkäufer wird das Niveau von 1,3419 sein. Dort plane ich, die Short-Positionen zu schließen und direkt Käufe in die Gegenrichtung zu tätigen (in Erwartung einer Bewegung von 20–25 Pips in die entgegengesetzte Richtung von diesem Niveau aus). Der Druck auf das Pfund kann jederzeit zurückkehren. Wichtig! Vor dem Verkauf sicherstellen, dass der MACD-Indikator unter der Nulllinie liegt und gerade beginnt, sich von dort nach unten zu bewegen.
Szenario Nr. 2: Ich plane außerdem, das Pfund heute zu verkaufen, falls der Kurs 1,3471 zweimal in Folge testet, während sich der MACD-Indikator im überkauften Bereich befindet. Dies wird das Aufwärtspotenzial des Währungspaares begrenzen und zu einer Marktumkehr nach unten führen. Es kann dann ein Rückgang zu den gegenüberliegenden Niveaus von 1,3454 und 1,3419 erwartet werden.
Wichtig: Einsteiger im Forex-Markt müssen bei Einstiegsentscheidungen sehr vorsichtig sein. Es ist am besten, vor der Veröffentlichung wichtiger fundamentaler Daten nicht im Markt engagiert zu sein, um nicht von starken Kursschwankungen überrascht zu werden. Wenn Sie sich entscheiden, während Nachrichtenveröffentlichungen zu handeln, setzen Sie immer Stop-Orders, um Verluste zu begrenzen. Ohne Stop-Orders können Sie sehr schnell Ihre gesamte Einlage verlieren, insbesondere wenn Sie kein Money Management anwenden und mit großen Volumina handeln.
Und denken Sie daran: Für erfolgreiches Trading ist ein klarer Handelsplan erforderlich, wie der oben dargestellte. Spontane Handelsentscheidungen, die allein auf der aktuellen Marktsituation basieren, sind für Intraday-Trader von Natur aus eine verlustreiche Strategie.
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