Das Währungspaar EUR/USD handelte am Dienstag mit geringer Volatilität, ohne signifikante Abnahme. Erinnert sei daran, dass der US-Dollar in den letzten fünf Tagen recht aktiv gestiegen ist und der Trend sogar nach unten gewechselt ist, nachdem die aufsteigende Trendlinie durchbrochen wurde. War ein solches Wachstum gerechtfertigt? Aus technischer Sicht ja. Korrekturen waren immer ein integraler Bestandteil eines Trends. Aus makroökonomischer Sicht, bis zu einem gewissen Grad ja, da die jüngsten US-Berichte tatsächlich positive Nachrichten brachten. Doch aus fundamentaler Sicht ganz sicher nicht. Auf globaler Ebene hat sich für den Dollar nichts geändert. Dennoch können selbst globale fundamentale Faktoren den Dollar nicht jeden Tag belasten. Innerhalb des Aufwärtstrends haben wir daher eine technische Korrektur gesehen. In dieser Woche müssen die Händler verstehen, wie lange der "Shutdown" dauern wird, ob die USA Iran angreifen werden und in welchem Zustand sich der US-Arbeitsmarkt befindet. Diese Themen definieren die Stimmung der Händler und die Richtung der Bewegung des Paares.

Auf dem 5-Minuten-Zeitrahmen wurden am Dienstag keine Handelssignale gebildet. Am Abend näherte sich der Kurs beinahe dem Bereich von 1,1830-1,1837 an, doch zu diesem Zeitpunkt war es wahrscheinlich nicht mehr sinnvoll, neue Geschäfte zu eröffnen. Heute können Anfängerhändler von diesem Bereich aus handeln, da sich der Preis genau dort befindet.
Auf dem Stunden-Zeitrahmen setzt sich die Abwärtskorrektur fort. Denken Sie daran, dass die seit 7 Monaten andauernde Seitwärtsphase als abgeschlossen betrachtet werden kann. Sollte dies der Fall sein, hat sich zu Beginn des Jahres 2026 ein langfristiger Aufwärtstrend erneuert. Daher erwarten wir einen neuen Rückgang des Dollars. Das allgemeine fundamentale Umfeld bleibt für die US-Währung sehr herausfordernd, weshalb wir fest an eine weitere Aufwärtsbewegung des Euro glauben.
Am Mittwoch können Anfängerhändler Short-Positionen eröffnen, wenn es zu einem Rückprall vom Bereich 1,1830-1,1837 kommt, mit dem Ziel 1,1745-1,1754. Eine Preisfestsetzung über dem Bereich 1,1830-1,1837 ermöglicht Long-Positionen mit einem Ziel von 1,1908.
Auf dem 5-Minuten-Zeitrahmen sind die zu berücksichtigenden Ebenen 1,1354-1,1363, 1,1413, 1,1455-1,1474, 1,1527-1,1531, 1,1550, 1,1584-1,1591, 1,1655-1,1666, 1,1745-1,1754, 1,1830-1,1837, 1,1908, 1,1970-1,1988, 1,2044-1,2056, 1,2092-1,2104. Heute sollten Anfängerhändler drei wichtige Berichte beachten: den Inflationsbericht der Eurozone sowie die ADP- und ISM-Berichte für den US-Dienstleistungssektor. Die Inflation in der EU könnte auf Niveaus verlangsamen, bei denen die EZB eine Wiederaufnahme von Zinssenkungen in Betracht ziehen muss. Die amerikanischen Berichte sind in ihrer Bedeutung nicht zu unterschätzen.
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